Donnerstag, 26. April 2007

Istanbul













Istanbul geografische Lage & Geschichte

Konstantinopel (griech.:Konstantinoupolis = "Stadt des Konstantin"), gegründet um 685 v. Chr. als Byzantion, war bis 1930 der Name des heutigen Istanbul. In der Spätantike und im Mittelalter war Konstantinopel die Hauptstadt des Oströmischen Reichs, das "Zweite Rom". Nach der osmanischen Eroberung 1453 dann die Hauptstadt des osmanischen Imperiums. Als Lebenszentrum zweier Weltreiche, an der Schnittstelle zweier Kontinente, besitzt Konstantinopel eine überragende historische und künstlerische Rolle. Über 1500 Jahre wurden von den Ufern des Bosporus die Geschicke der damaligen Menschheit gelenkt. Als Prototyp einer imperialen Stadt ist Konstantinopel vom 4. Jh. bis ins 18 Jh. länger Weltstadt gewesen als beispielsweise Rom (3. Jh. v. Chr.-4. Jh. n. Chr.)
Istanbul ist die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, denn ihr Gebiet wird durch eine Meeres enge, den ''Bosporus'', in ein westliches, europäisches und ein östliches, asiatisches Gebiet geteilt. Das Goldene Horn, eine nach Westen verlaufende Bosporus bucht, trennt den europäischen Teil in eine südliche, zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit dem historischen Istanbul und die an das historische Galata anschließenden nördlichen Stadtteile. Sowohl nach Westen als auch nach Norden und Osten wächst Istanbul weit über die historischen Stadtteile hinaus. Im Südosten liegen die zu Istanbul gehörenden Prinzeninseln.

Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von 1.538,77 km². Die Metropolregion Istanbul hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern. Mit einer Einwohnerzahl von ca. 16 Millionen ist Istanbul die größte Stadt der Türkei.



























Istanbul, das alte Konstantinopel wurde als Byzanz von griechischen Kolonisten gegründet. Die Stadt hat eine 3000 jährige, sehr bewegte und bunte Geschichte.

Fast 1600 Jahre lang diente Istanbul dem Römischen, Byzantinischen und dem Türkisch-Osmanischen Reich als Hauptstadt. Hier herrschten über 120 Kaiser und Sultane. Am 28. März 1930 wurde auf Veranlassung Mustafa Kemals, des späteren Mustafa Kemal Atatürk, Istanbul der offizielle Name Konstantinopels.


Die Hagia Sofia von Innen


Die Blau Moschee von Innen

Das Stadtbild von Istanbul wird durch christliche und islamische Sakralbauten geprägt. In einigen Stadtteilen, wie zum Beispiel in Kuzguncuk, sind die religiösen Einrichtungen verschiedener Religionen dicht benachbart. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Bedeutende religiöse Minderheiten sind die griechisch-orthodoxen Christen, die armenischen Christen und die sephardischen Juden.

Die Stadt ist Sitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, dem unter anderem einige orthodoxe Kirchen in der heutigen Türkei unterstehen und der darüber hinaus den Ehrenvorrang über alle orthodoxen Kirchen genießt. Weiterhin residieren hier ein armenischer Erzbischof und der türkische Oberrabbiner.

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